Zupfinstrumente – Die Harfe

Die drei bekanntesten Zupfinstrumente sind wohl Harfen, Zithern und Lauten, wobei die Harfe das mit Abstand größte Instrument unter ihnen ist. Die Harfe ist übrigens 2016 das „Instrument des Jahres“.

Aufbau und Technik

autoharp-907438_640Der grundsätzliche Aufbau einer Harfe hat sicher jeder vor Augen, es gibt die Harfensäule, sie ist sozusagen das Rückgrat des Instrumentes. Oben befindet sich der unter Umständen der verzierte Kopf, unten der Fuß. Vom Kopf aus führt der Hals zum Knie, das die Verbindung zum schräg nach unten verlaufenden Korpus, was auch der Resonanzkörper ist, der wiederum im Fuß endet.

Bei der simpelsten Ausführung einer Harfe ist jede Saite für nur einen Ton zuständig. Bei einer Pedalharfe jedoch kann man durch das Betätigen eines Pedals alle Töne des Instrumentes um einen Halbton erhöhen, bei einer Doppelpedalharfe sogar noch um einen weiteren Halbton. Pedalharfen wurden etwa im 18. Jahrhundert konstruiert, die aufwendige Mechanik besteht aus bis zu 2500 Bauteilen.

Harfen im Alpenland

Eine spezielle Einfachpedalharfe ist die im späten 19. Jahrhundert entstandene Tiroler Volksharfe oder Tiroler Liederharfe, die das erforderliche Umstimmen für den typischen Tonartenwechsel der Alpenländischen Volksmusik einfach durch Treten der Pedale möglich macht. (mehr …)

Das Phänomen Heino

music-799257_640Der deutsche Musiker dürfte den meisten bekannt sein als Schlagersänger und Interpret deutscher Volkslieder, jedoch wandelte er sich bekanntermaßen im Verlauf seiner Karriere und probierte sich auch in anderen Genres. Die blonden Haaren und die schwarze Sonnenbrille kombiniert mit dem sonoren Bariton hat er in hiesigen Breitengraden einen sehr hohen Bekanntheitsgrad erreicht.

Wo kam er her, wo ging er hin?

Heino wurde in Düsseldorf als Sohn eines Zahnarztes geboren. Er absolvierte eine Ausbildung zum Bäcker und beendete diese 1955. Die Brille trägt Heino aufgrund einer Augenerkrankung seit den Siebzigerjahren, sie wurde zu einer Art Markenzeichen. Erster Auftritt 1961 trat Heino mit mäßigem Erfolg das erste Mal auf, allerdings nicht allein, sondern als Teil eines Trios, den OK Singers auf, es wurde aber trotz des nicht gerade durchschlagenden Erfolges eine Schallplatte aufgenommen. (mehr …)

Die Steirische Harmonika

harmonica-740687_640(3)Für den Kenner ist hier keine weitere Erklärung notwendig, mit der Steirischen ist die steirische Harmonika gemeint. Auf den ersten Blick würde der Laie sagen, es handle sich dabei um ein Akkordeon, doch das ist eindeutig falsch. Es sind zwei grundverschiedene Musikinstrumente. So befinden sich bei der Steirischen Harmonika auf der rechten Seite vom Musikanten ausgesehen, Knöpfe, statt Klaviaturtasten. Die Knöpfe können aus drei, vier oder fünf Reihen bestehen. Daher wird die steirische Harmonika im alpenländischen Raum auch oftmals als Knöpferlharmonika bezeichnet.

Weitere Informationen

Eine steirische Harmonika zu spielen ist nicht so einfach wie es ausschaut. Auf der Seite steirische-harmonika-online.de kann man mehr darüber erfahren. In den Musikschulen hat sich in der Regel der Unterricht nach der, eigens für dieses Instrument geschriebenen Griffschrift, etabliert. Allerdings bieten einige Schulen auch den Unterricht nach Noten an. Die Steirische ist ein typisches Musikinstrument der alpenländischen Volksmusik. Sie verleiht dieser Musikrichtung erst ihren ureigenen schwebenden Klang. (mehr …)

Volksmusik und Volkstanz

midsummer-830403_640Hand in Hand mit der Volksmusik – ob nun instrumental oder vokal – gehen die Volkstänze wie Polka oder Walzer oder auch der Schuhplattler. Dazu gehören aber auch nicht ursprünglich alpenländische/ österreichische Volkstänze die höfisch inspiriert sind wie etwa Kontratänze oder der Fackeltanz.

Bekannte Österreichische Volkstänze

Unter den österreichischen Volkstänzen finden sich beispielsweise Landler bzw. Ländler, Mazurka, Polka, Rheinländer, Schuhplattler, Walzer – der aber wohl deutschen Ursprungs ist oder Zwiefacher.

Figurentänze und Rundtänze

Auf Volksfesten finden sich häufiger Figurentänze, das sind Tänze mit einer individuellen Figurenfolge, denen aus der Tradition heraus eine Bezeichnung und eine „Kennmelodie“ zugeordnet wurde.

Rundtänze

Zu den Rundtänzen zählt man Walzer, Polka, Boarischer, Zwiefacher, hier wird – anders als bei den Figurentänzen – die unterschiedlichsten Melodien gespielt und man kann danach entsprechend tanzen. Im Rundtanz gibt es einen Grundschritt, der dann je nach Charakter und Tempo der gespielten Musik mit Figuren angereichert wird. (mehr …)

Ursprünge der Volksmusik

Es gibt ja den einen oder anderen Diskurs über die Begriffe Volksmusik und Volkstümliche Musik. Musikalisch sind darin enthalten: Das Volkslied, die tradierte Volksmusik mit ihren acoustic-guitar-336479_640regionalen Ausprägungen und Instrumenten wie beispielsweise Steirische Harmonika, Alphorn oder Maultrommel. Dem gegenüber steht die eher unter kommerziellen Aspekten entstandene Schlager-Musik.

Eine der unschwer zu erkennenden Musikrichtungen der Volksmusik mit traditionellem Hintergrund ist die Alpenländische Volksmusik, die – wie der Name schon vermuten lässt – vorwiegend die in den deutschsprachigen Alpenländern Bayern, Österreich, Schweiz und Südtirol sowie angrenzenden Gebieten wie Baden-Württemberg überlieferte Volksmusik bezeichnet. Diese ist klanglich eine eigene musikalische Gattung mit urtümlichen Instrumenten wie der Okarina, Steirischen Harmonika oder den allgemeinen traditionellen Instrumenten wie Geige, Gitarre etc.

Musik als Tradition

 

Entwickelt hat sich die alpenländische Volksmusik ebenso wie die sonstige Volksmusik mittels mündlicher Überlieferung. Ein Ursprung ist der „Kuhreihen“, er stammt aus dem Appenzell und geht auf das 16. Jahrhundert zurück. (mehr …)

Das Comeback

Das Comeback des bekannten Schlagersängers Roland Kaiser

microphone-899933_640Roland Kaiser gelang 2014 ein großartiges Comeback, der Sänger hat es verdient, denn mit über 90 Millionen verkauften Tonträgern ist Roland Kaiser einer der „Helden“ des deutschen Schlagers.
Das Comeback gelang dem charmanten Sänger mit dem Album „Seelenbahnen“ und der Sänger baute den Erfolg Anfang 2015 weiter aus. Daraus resultierte, dass sich die 50.000 Tickets für vier Konzerte im Juli/August 2016 in Rekordzeit verkauften.

Das neue Album trägt den Titel “ Auf den Kopf gestellt“ zeigt den Sänger in seiner Entwicklung, in deren Rahmen es ihm aber durchaus gelingt, seine Fans mitzunehmen. Modern, lässig und gefühlvoll beschreibt das Album wohl am besten. (mehr …)

Runder Geburtstag

Runder Geburtstag der erfolgreichen Schlagersängerin Andrea Berg

birthday-cake-380178_640Am 28.Januar 2016 feierte die erfolgreiche Schlagersängerin Andrea Berg ihren 50. Geburtstag. Als erfolgreichste Sängerin in der deutschen Chart-Geschichte berührt sie Millionen Menschen mit ihrer Musik. Ihre Karriere begann Andrea Berg 1992, in dem Jahr veröffentlichte sie das Album „Du bist frei“. Die Schlagersängerin war über 900 Wochen in den deutschen Album-Charts. Die beliebte Sängerin erhielt insgesamt über 100 Gold- und Platin-Auszeichnungen, außerdem sechs Echos, acht Goldene Stimmgabeln sowie zahlreiche weitere Medienpreise.

Andrea Berg lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Stuttgart. Sie widmet sich nicht nur ihrer Karriere und ihrer Familie, sondern auch ehrenamtlich der Hospizarbeit, dafür erhielt sie 2008 das Bundesverdienstkreuz am Bande. (mehr …)

Von der musikalischen Erziehung zum Konsum

musician-623362_640Ursprünglich diente Musik, ebenso wie Märchen, der Überlieferung von Informationen, erst später wurde daraus eine Form der Unterhaltung oder gar Kunst. In den Ursprüngen wurde sie auch aktiv ausgeübt, ganze Dörfer, ganze Familien musizierten gemeinsam und entwickelten eine den regionalen Gegebenheiten angepasste musikalische Tradition. Heute hingegen wird Musik meistens nur konsumiert, Instrumente werden kaum noch gespielt, eine musikalische Erziehung findet kaum noch statt – im Vergleich zu früher.

Die Volksmusik hat ihren Ursprung also in der Musizierpraxis der bäuerlich-dörflichen oder kleinstädtischen Gemeinschaften und war ein Spiegel der Lebensweise und oft eingebunden in rituelle Feste des Dorflebens. (mehr …)